Aus dem Kirchenvorstand

Unter dem Motto "Kirche mit mir" findet am 11. März 2018 die nächste Kirchenvorstandswahl statt.
Die Evangelische Kirche lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Kirche mitgestalten. Mit ihrem Sachverstand, ihrer Persönlichkeit und ihrem Glauben. Die Mitglieder des Vorstands der Gemeinde tragen die Verantwortung für die Gemeinde.  

„Jede Kirchengemeinde muss einen Kirchenvorstand haben.“ heißt es in der  Kirchenverfassung und auch in unserer Kirchengemeindeordnung.
Nach der Kirchenverfassung und evangelischem Grundverständnis leitet der Kirchenvorstand gemeinsam mit dem Pfarramt die Kirchengemeinde. Leitung bedeutet: planen, entwickeln, ordnen, entscheiden. Bei der Arbeit des Kirchenvorstandes geht es also um strategische und konzeptionelle Festlegungen.
Der Kirchenvorstand trifft die Grundentscheidungen für die Entwicklung einer Gemeinde. Dabei geht es um theologische Themen ebenso, wie um finanzielle und personelle Entscheidungen. Welche Arbeitsschwerpunkte gesetzt werden angesichts knapper werdender Finanzmittel und wohin der Weg der Gemeinde in den nächsten Jahren gehen wird, das entscheidet vor allem der Kirchenvorstand.
Das Leben einer Kirchengemeinde istvielfältig. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Ältere Menschen - sie alle prägen es. Musik, Kindergruppen, Konfirmandenarbeit, Frauenkreise, Besuchsdienstkreise - zu vielen Bereichen der Gemeindearbeit muss der Kirchenvorstand von Zeit zu Zeit Entscheidungen treffen.                                                                    

Mit seiner Arbeit trägt er wesentlich zum Gelingen des kirchlichen Lebens in einer Gemeinde bei.

KANDIDIEREN UND MITWÄHLEN
Mit persönlicher Stimmabgabe: In einem Wahlraum Ihrer Kirchengemeinde. Informationen zu Ihrem Wahlraum und den Öffnungszeiten finden Sie demnächst. Mit Briefwahl: Im Gemeindebüro und in der postalischen Wahlbenachrichtigung erhalten Sie den Antrag zur Briefwahl.
Kandidatinnen und Kandidaten können sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden, Voraussetzung sind die Volljährigkeit und die Kirchenmitgliedschaft. Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich der Öffentlichkeit vor. In unserer Kirchengemeinde werden sie auch im Gemeindebrief präsentiert.  

Weitere Informationen zur Kirchenvorstandswahl  2018 erhalten Sie im nächsten Gemeindebrief.

(Quelle: google und Frau Schmidt)

 

Herzlichen Dank
16 „Türchen“ wurden beim „lebendigen Adventskalender“ geöffnet: Von der Knokewiese bis zum Goldklumpen erwiesen sich Wolfshäger Bürger, Einrichtungen und Vereine als ausgezeichnete  Gastgeber. Besinnliches und Vergnügliches, Speis und Trank, Geld und Zeit wurden geteilt.
Die Besucher haben die Gastfreundschaft genossen und zeigten sich - wie die Einladenden - spendabel: 2458 € nahm Pfarrfrau Heike Merz in ihrer Sammelbüchse ein.
Das Geld dient zwei guten Zwecken, die im Vorfeld in einer „Türchen-Versammlung“ verabredet wurden, zum einen der „Elektrifizierung“ der Kirchturmuhr, zum anderen der Sanierung der Funktionsräume im TSV- Heim. Hier wie dort sind die Kernmaßnahmen finanziert, allerdings geht es noch um äußerst sinnvolle Sondermaßnahmen.

Der Vorsitzende des TSV, Jürgen Schaper, bedankt sich ebenso wie der Kirchenvorstand und Pfarrer Harald Merz für die schönen gemeinsamen Adventsabende, die geleistete Vorbereitungsarbeit und die Spenden.
Wenn die Arbeiten im TSV- Heim abgeschlossen sind, wird dort zum Dankeschön mit einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen.

 

Neujahrsempfang und Verleihung der Thomasmedaille

Nach dem Gottesdienst zum Neujahrsempfang wurde die Thomasmedaille für besonderes Engagement für Kirchen- und Bürgergemeinde verliehen. Dieses Jahr ging die Medaille an Dr. Jochen Stöbich. Er bedankte sich sichtlich gerührt und machte seine Verbundenheit zu Kirche und Ort deutlich.

Da war die Überraschung groß:  Der Vizekanzler und damals Wirtschaftsminister ließ es sich nicht nehmen, die Laudatio auf seinen Freund, Dr. Jochen Stöbich, zu halten.

Der große Augenblick: Die Vorsitzende des Kirchenvorstandes St. Thomas, Elke Mirandé, überreicht Herrn Dr. Jochen Stöbich die Thomasmedaille.

 

Thema in jeder Sitzung ist nach wie vor die  Kirchturmsanierung.
War zu Beginn des Jahres die Hoffnung noch groß im September ein „Turmfest“ feiern zu      können , so erwies sich das mit Wiederaufnahme der Bauarbeiten  als Trugschluss.
Die Schäden, insbesondere auch im Holz, sind noch viel größer als bisher erkannt.

Die Geduld von KV und Gemeinde wird weiterhin auf eine harte Probe gestellt.
Geahnt haben wir, dass die Schäden sehr groß sind. Mit einem solchen Ausmaß haben aber auch die Fachleute nicht gerechnet.
So können die zwischenzeitlich von der Firma Schneemelcher restaurierten Fenster im Turm natürlich noch nicht eingebaut werden.
Trotz dieser äußerlichen Schwierigkeiten feiern wir aber auch immer wieder in unserer sehr schönen Kirche wunderbare Gottesdienste.

Für die Headset-Anlage, die mit der Spende der GZ aus dem Erlös der Glücksschweinchenaktion beschafft werden konnte, hat Fredrick Semder einen Schrank gebaut - herzlichen Dank dafür!


Die Landeskirche Braunschweig hat ein neues Kirchengesetz auf den Weg gebracht. Es befindet sich in den Gremien in der Beratung und soll demnächst verabschiedet werden.

Gez.Vorsitzende KV Elke Mirandé

 

 

 

 

Symbol Osterei

Das Ei gilt in vielen Religionen als Symbol für neues Leben oder Wiedergeburt. Aus einem Ei schlüpft ein Küken, aus einem leblosen Gegenstand entsteht neues Leben. Im alten Ägypten, in Phönizien und in Persien galt das Ei als Ursprung der Welt; alles Leben schlüpfte aus dem mystischen Ei, das eines Tages vom Himmel fiel. Im alten Rom und in Griechenland wurden während der Frühlingsfeste Eier bemalt oder gefärbt und als Geschenke an Freunde übergeben.

In griechischen und ägyptischen Tempeln hingen Eier als Dekoration während der  Frühlingsfesttage. Die Frühlings Tag und Nachtgleiche markierte in Ägypten und Griechenland den Beginn des neuen Jahres; Eier wurden an diesen Tagen als heilige Symbole verehrt.

Auch das Osterei ist einer der Bräuche, der eigentlich einen heidnischen Ursprung hat, aber von der christlichen Kirche einverleibt wurde. Indem alte Traditionen beibehalten und mit einer neuen Bedeutung versehen wurden, gestaltete sich die Konvertierung der Heiden zum Christentum um vieles einfacher. Ostern und das Osterei sind da keine Ausnahme. Die althergebrachte Symbolik von neuem Leben bot sich geradezu an, in die christliche Symbolik um Ostern herum integriert zu werden.

In der Interpretation der christlichen Kirche bedeutet das Osterei den Triumph des Lebens (das Küken) über den Tod (die leblose Schale), Jesu Christi Wiederauferstehung nach der Kreuzigung. Außerdem waren Eier in der Fastenzeit nicht zugelassen. Die Eier, die während dieser Zeit gelegt wurden, wurden meist hartgekocht und somit haltbar gemacht. Nach vierzig

Tagen konnten die Gläubigen am Ostersonntag dann erstmals wieder Eier essen – was liegt da näher, das Ei zu etwas Besonderem an diesem Tag zu machen.
Auch der Brauch, die Eier zu färben oder zu dekorieren, hat nichts mit der christlichen Tradition zu tun.

Eier wurden, wie schon erwähnt, lange vor der Einführung des kirchlichen Osterfestes "geschmückt". Je nachdem, welche Mittel einem zur damaligen Zeit zur Verfügung standen, sah die Dekoration unterschiedlich aus. Wer es sich leisten konnte, wickelte die Eier in Blattgold ein; wer etwas ärmer dran war, kochte die Eier zusammen mit Blättern oder Blüten verschiedener Blumen, um ihnen Farbe zu geben.

Quelle: http://www.ostern-mit-demosterhasen.
de/impressum.html

 

Franz von Assisi

Franz von Assisi (auch Franziskus von Assisi, lat.: Franciscus de Assisi oder Franciscus Assisiensis gebürtig Giovanni Battista Bernardone; * 1181/1182 in Assisi, Italien; † 3. Oktober 1226 in der Portiuncula-Kapelle unterhalb der Stadt) war der Begründer des Ordens der Minderen Brüder (Franziskaner). Er wird in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrt.

Der hl. Franziskus lebte nach dem Vorbild Jesu Christi (sogenannte Imitatio Christi), wie er selbst sagte, das Evangelium „sine glossa“ (das heißt, ohne Hinzufügungen oder Veränderungen). Diese Lebensweise zog gleichgesinnte Gefährten an, was zur Gründung der Minderen Brüder führte, deren Orden rasch wuchs. Franziskus war auch Mitbegründer der Klarissen. Trotz großer Widerstände während der ersten Jahre seines Wirkens wurde er von der katholischen Kirche schon zwei Jahre nach seinem Tode heiliggesprochen. Sein Gedenktag ist in der römisch-katholischen, der alt-katholischen, der anglikanischen und einigen evangelischen Kirchen am 4. Oktober, in der Evangelischen Kirche in Deutschland der 3. Oktober.

Papst Franziskus I, der erste Papst aus einem südamerikanischen Land, Argentinien,  hat bewußt den Namen dieses Heiligen als Papstname ausgewählt. Er kennt Armut aus seiner Herkunftswelt. Wahrscheinlich will er mit seiner Namenswahl ein Zeichen setzen, dass er auf der Seite bedürftiger Menschen steht und Armutsbekämpfung  unbedingt zu seinem Programm gehört. Wir freuen uns als evangelische Christen auf die geistlichen Impulse,  die in diese Richtung weisen.

                    

Besuchsdienst

Unauffällig, aber wirkungsvoll, so lässt sich die Arbeit des Besuchdienstes St. Thomas bewerten.

Er wurde 1997 gegründet. Es gehören ihm zurzeit an

Besuchsdienst

(v.l.n.r.): Reinhold Eberhardt, aktueller Leiter des Besuchsdienstes, Elke Mirandé, Brigitte Heitner, Hannelore Schneider, Bärbel Pages damals Leiterin der Gruppe, Irmtraud Hage und Adolf Eggers, beide nicht mehr Mitglied.  

Auf dem Bild fehlen: Helga Nolte, Karin Heine und Anita Schwaner (Geschenk-Einpackerin) und Pfarrer Harald Merz.

Dieser Kreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mitgliedern unserer Gemeinde zu den Geburtstagen  65, 70, 75 und den folgenden Jahren zu gratulieren und persönlich geschriebene Glückwunschbriefe des Pastors oder ein anderes Präsent zu überreichen. Zu den „runden“ Geburtstagen überbringt üblicherweise der Pastor oder ein Mitglied des Kirchenvorstandes die Glückwünsche.

Monatlich ein Mal trifft sich die Gruppe im Pfarrhaus zum Erfahrungsaustausch und um für den neuen Monat zu planen. Dazu gehört auch die Vorbereitung des vierteljährlichen Geburtstags-Cafés.

Herzlichkeit und Freude wird den Mitgliedern des Besuchskreises bei ihren Hausbesuchen entgegengebracht. Die „Geburtstagskinder“ erfahren, dass die Kirchengemeinde sie gerade an diesem Tag nicht vergessen hat.

Der Kirchenvorstand möchte sich auf diesem Wege bei allen Mitgliedern des Besuchsdienstes St. Thomas für die wirklich gute Diakoniearbeit herzlich bedanken !

 

Geschichte der Kirche St. Thomas

Sankt Thomas- Kirche zu Wolfshagen im Harz

  • Zwischen 1325 und 1356 wurde in Wolfshagen der erste Sakralbau errichtet. Bauherr der ersten Kapelle im Ort zur "Ehre der Jungfrau Maria und des Apostels Thomas" war vermutlich Ritter Hermann von der Gowische.
    • Diese Kapelle stand auf dem Grundstück, das heute von den Straßen "Fuhnnannsweg" und "An der alten Kapelle" begrenzt wird. Zum Kirchhof der alten Kapelle gehörten ein Leichenhaus und der Friedhof.
    • Wegen Baufälligkeit wurde der Vorgängerbau der heutigen Kirche In den dreißiger Jahren des 18. Jahrhunderts abgetragen und das Grundstück verkauft.
  • Die heutige Kirche wurde von 1731 - 1739 gebaut und mehrfach umgestaltet und restauriert.
    • Am 25. Oktober 1846 wurde (300 Jahre nach dem Tod des Reformators Martin Luther) die Innenrestaurierung abgeschlossen mit der feierlichen Wiedereinweihung der Kirche.
      • Danach bekam die Kirche ein "anständigeres Kleid" (Visitationsbericht) angezogen.

Schlussakt für die Außenrenovierung war das Aufsetzen des Turmknopfes und der Fahne am 4. November 1848.

  • Anfang der 90iger Jahre des 19. Jahrhunderts musste der Kirchturm abgerissen werden.

Die Arbeiten am Neubau konnten am 04. Oktober 1894 beendet werden.

  • In dieser Zeit (1893/1894) malt der "Herzoglich Braunschweiger Hof- und Dekorationsmaler" Adolf Quensen (*02.05.51 Bad Gandersheim + 16.04.1911 Braunschweig) die Evangelistenbilder im Altarraum. Er platziert dabei das Bild des Evangelisten J ohannes an auffälliger Stelle, vielleicht weil der Apostel Thomas in diesem Evangelium zu den Zentralgestalten gehört.
    • Bis 1904 war Wolfshagen eine Tochtergemeinde von Sankt Laurentius Astfeld und wird am 11. November eigenständige Pfarrgemeinde.

• Seit dem 21. Dezember 1952 trägt die Gemeinde (wieder) den Namen Sankt Thomas.

  • In den 60iger und 80iger Jahren wurde die Kirche zuletzt renoviert (Dach, Wetterbretter, Heizung, Innenausmalung, Beleuchtung).
    • Die heutige Orgel ist am 03.06.1968 eingeweiht worden (Blöß, Oker).
    • Die heutige große Glocke (576 kg, Ton g') ist 1974 in den Turm gekommen (Fa.

Gebrüder Rincker, Sinn! Dillkreis), die kleine Glocke (274 kg, Ton b') ist aus dem Jahr 1883 (Fa. Radler und Söhne, Hildesheim). Sie tragen die Umschriften: "Lasset euch versöhnen mit Gott durch Jesus Christus 1974", und: .Kommet, denn es ist alles bereit" und "Ehre sei Gott in der Höhe 1883".

  • Aus der alten Kapelle ist der obere Teil des Taufsteins erhalten geblieben, um einen Sockel ergänzt und in die jetzige Kirche überführt worden.

Die Turmuhr ist gefertigt worden von der Firma Weule aus Bockenem nach 1856. Sie wird noch heute mechanisch betrieben, muss zwei Mal in der Woche aufgezogen werden und erstaunt durch ihre Ganggenauigkeit. Weshalb aber im Dorf Wolfshagen vor über hundert Jahren die Viertelstunden geschlagen wurden- was meinst du, werter Gast, dazu?

Die älteste urkundliche Erwähnung des Ortes Wolfshagen datiert vom 01.03.1316. Ein Jahr vor dem Luther- Jubiläum: „500 Jahre Thesenanschlag“, in nur noch 7 Jahren, könnte in Wolfshagen die 700- Jahrfeier sein.

Aus dem 14. Jahrhundert existieren drei weitere Schriftstücke den Ort betreffend. Demnach ist der erste Sakralbau, eine Kapelle mit Friedhof, zwischen dem 20.12.1325 und dem 12.03.1356 gebaut und dem heiligen Thomas und der heiligen Katharina geweiht worden.

 1629 wird die große Glocke („Katharina ora pro nobis“) Goslarer Juden zum Pfand gegeben und die Soldateska(30- jähriger Krieg) mit dem Erlös von der Plünderung und Zerstörung des Ortes abgehalten.

08.04.1717 Generalvisitation in Astfeld: Eine Delegation aus Wolfshagen macht aufmerksam auf den schadhaften Turm und die baufällige und zu klein gewordene Kirche. Reparaturversuche bleiben letztendlich erfolglos. In einem späteren Bericht heißt es: „Die Leute klagen auch sehr, dass die alte Kirche zu klein, da in drei Wochen 220 Leute commmunicieret und viele davon außerhalb der Kirche haben stehen müssen“.

1731- 1739 entsteht ein neuer Kirchbau mit „Zwiebelturm“ auf dem heutigen Kirchhügel. Die alte Kapelle stand auf der „Insel“ Fuhrmannsweg/ An der Alten Kapelle.

Am 22.02.1797 wird Heinrich Engelhard Steinweg, der Gründer von „Steinway & Sons“, in Wolfshagen geboren.

In einem Visitationsbericht von 1842 wird von Kreisbaumeister Bremer aus Gandersheim und Superintendent Kuhn aus Harlingerode energisch auf eine Umgestaltung des Kirchbau Innen und Außen gedrungen. Innen-  und Außenrenovierung erfolgen in den nächsten Jahren. Die Kirche bekommt im Wesentlichen ihr heutiges „Festtagskleid“, so werden am 04.11.1848 zum Abschluss des Außenumbaus der Turmknopf und die Fahne aufgesetzt.

1890 wird Wolfshagen Luftkurort.

1892- 1894 wird die Kirche wegen Schwammbefalls repariert und der Turm neu gebaut. Die Evangelistenbilder im Altarraum werden vom herzöglichen Hofdekorationsmaler Adolf Quensen (02.05.1851 Bad Gandersheim + 16.04 1911 Braunschweig) geschaffen und dabei die biblische Reihung der Evangelien umgangen in der Bilderfolge. Wolfshagen zählt 1800 Einwohner, davon gehen 384 Kinder zur Schule.

1904 wird Wolfshagen selbständige Pfarre, bis dahin war die Gemeinde filia von St. Laurentius Astfeld.

1940 wurde Pastor Arthur Peucker zur Wehrmacht eingezogen und kehrte am 29. 07. 1945 nach kurzer Internierung aus dem Krieg zurück. Während des 2. Weltkrieges wurde die große Glocke (wie schon 1917) eingezogen und eingeschmolzen.

 

Die Turmgeschichte

Der Turmknopf wurde am 19. Juni 2015 von Dachdeckermeister Ralf Marx und seinem Gesellen Sören Meiners abgenommen.
Er ist mittlerweile restauriert und wartet geduldig auf seine Neubestückung mit Urkunden und Münzen. Wann er neu aufgesetzt werden kann, steht allerdings in den Sternen.
Wir veröffentlichen an dieser Stelle auszugsweise aus der „Knopfurkunde“ vom 02. Oktober 1894:

„..Nachdem es festgestellt war, daß der Schwamm die Kirche und den Thurm stark angegriffen hatte, wurde auf Beschluß des Kirchenvorstandes und mit Genehmigung des herzoglichen Consistoriums zuerst eine größere Reparaturarbeit an der Kirche vorgenommen und konnte dieelbe längere Zeit nicht zum Gottesdienst benutzt werden. Es wurde der Gottesdienst im alten Schulhause abgehalten.

Der Thurm wurde ganz abgebrochen, weil er bis oben vom Schwamm angegriffen war. Als nun endlich die Reparaturarbeiten der Kirche beendet, und sie wieder feierlich zu Gottesdienstlichen Zwecke geweiht war, ging es an den Neubau des Thurmes. Die Leitung des Kirchenreparatur-Baues wie des Neubaues des Thurmes, war dem herzoglichen Regierungsbaumeister Herrn Bierberg zu Braunschweig übertragen und sind nach dessen Zeichnungen und Angaben die Arbeiten ausgeführt....

...Der Ort zählt gegenwärtig 1800 Einwohner und liegt die Gemeindevertretung in den Händen des 1. Ortsvorstehers und Holzhändlers Christian Müller....

Die Vertretung der Gemeinde läßt es sich angelegen sein, den Ort zu heben und ihm ein besseres Ansehen zu geben; vor allen Dingen ist es von großer Wichtigkeit für die Einwohner, daß seit 2 Jahren eine Wasserleitung angelegt ist, welche den Ort mit gutem Wasser reichlich versorgt.
Ferner ist zu nennen die geschaffene Straßenbeleuchtung und das Anlegen eines Bürgersteigs an einer Stelle des Ortes, die bei nassem Wetter kaum passierbar war.

Seit 4 Jahren ist Wolfshagen ein Luftkurort geworden, das erste Hotel ist von Herrn Christioph Benz (aus der Altmark stammend) erbaut, ferner auch eine Badeanstalt, woselbst medizinische Wannenbäder verabreicht werden, auch können daselbst Fremde volle Pension erhalten; der Erbauer und Besitzer ist Engelhard Röttger, ein alter Wolfshäger Einwohner.
Als industrielles Unternehmen ist die Streichholzfabrik des Herrn Tilly zu nennen; es finden dort 20-30 Menschen lohnende Arbeit...

... Es ist nun das Bemerkenswertheste, was den Bau und den Ort betrifft, hier niedergeschrieben, und wird die Hülse in den Thurmknopf mit dem Wunsche gelegt: Es möge der liebe Gott unsern Ort vor Feuer und Seuchennoth gehüten und bewahren und jeden einzelnen Einwohner in seinen gnädigen Schutz nehmen.

(Rob. Möller, im Namen der Kirchenvorstandsmitglieder)
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In dringenden seelsorgerlichen Notfällen, können Sie Pfarrer Merz unter der Telefonnummer:
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